Angela
Angela
SoberGuide für:
Alkohol, Angehörige, Psychische Beeinträchtigung, Essstörung
„Hindernisse blockieren den Weg nicht. Hindernisse sind der Weg. (Zen Sprichwort)“
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Mittwoch von 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Selbstbeschreibung

Ich bin Angela.

Ja, wie könnte ich mich beschreiben?

Hier ein Versuch: Ich bin eine Frau von inzwischen 55 Jahren, Lebenspartnerin, Mutter eines 24-jährigen Sohnes (den ich überwiegend alleine erzogen habe), Buchhalterin, Sozialarbeiterin, Hypnotiseurin, „Fachfrau in Sachen Beziehungen und Trennungen“, Mensch mit einer Neigung zu süchtigem Verhalten, genesende Co-Abhängige und inzwischen leidenschaftliche ehrenamtliche Begleitung bei allen Themen von Abhängigkeiten/Sucht …………und neugierig auf das Leben in Freiheit.

Meine eigene Abhängigkeitsgeschichte begann sehr früh, denn als Kind einer psychisch kranken Mutter (Angst/Depression) lernte ich, dass ich von den Stimmungen, Meinungen und Befindlichkeiten der Anderen abhängig bin, zuerst die Anderen kommen und vielleicht dann ich mit meinem eigenen Leben. Als sehr fühliger Mensch hatte ich meine Antennen immer draußen, um mich rechtzeitig zu schützen. Aber da ich auch sehr lebendig und wissensdurstig bin, ließ sich mein Wesen nur sehr schwer im Zaum halten. So entwickelte ich gegen den Druck von Außen ein Ventil: Mit etwa 17 Jahren entwickelte sich meine erste „Sucht“ - eine Essstörung in Form von Bulimie - die mich 10 Jahre meines Lebens begleitete.

Ich wurde Mutter, heiratete, baute mit meinem Mann ein Haus und stieg als Buchhalterin wieder ins Arbeitsleben ein. Leider ging die Ehe nach 10 Jahren in die Brüche und ich musste alleine für Haus, Kind und eine zunehmend pflegebedürftige Tante sorgen. Und genau in dieser Überlastungssituation verschob sich meine ursprüngliche Ess-Sucht zunehmend in den Alkoholmissbrauch. Vor 7 Jahren habe ich mich entschlossen auf Alkohol zu verzichten und begab mich in ambulante Therapie.

Ich schaffte immer wieder lange Phasen der Abstinenz: Jahre, Monate……doch im Kopf war ich trotz alledem nicht „sober“. Ich verstand die Welt nicht und auch nicht, warum ich (trotz intensiver Bemühungen um meine geistige und körperliche Gesundheit) immer wieder mal zu alten Betäubungsmustern greifen musste. Des Rätsels Lösung war für mich die intensive Auseinandersetzung mit meiner Beziehungsabhängigkeit/Co-Abhängigkeit, denn trotz Suchtmittelverzicht fühlte ich mich immer noch nicht frei. Doch der „Knoten ist geplatzt“ und ich fühle mich endlich bei mir selbst zu Hause.

Herausforderungen/Besonderheiten

Ich liebe es zu schreiben und „schreibend“ mit anderen Menschen in Verbindung zu treten.

Diese Leidenschaft habe ich vor drei Jahren durch diverse Admintätigkeiten in geschlossenen Facebook-Gruppen entdeckt. Schreiben ist auch heute einer meiner Wege, um in Kontakt mit Betroffenen zu treten und zu sein.

Hobbys/Interessen

  • Lesen (Spirituelles, Biographien)
  • Admin-Tätigkeit in einer geschlossen FB-Gruppe zum Thema Alkohol
  • Meditation und Achtsamkeit

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