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Selbstbeschreibung

»Bin ich Alkoholiker?« – Es gab eine Zeit, da konnte ich kaum zählen, wie oft ich diese Worte in die Suchzeile tippte. Heute kann ich kaum beschreiben, wie sehr mein abstinentes Leben mich erfüllt.

Wenn Du Dir – so wie ich damals – Sorgen um Dich machst, wenn du Deinen Alkoholkonsum in Frage stellst oder erste Versuche startest, Dein Trinkverhalten zu kontrollieren, dann möchte ich mich als Dein Wegbegleiter, Dein SoberGuide anbieten. Wenn Du Dich in meiner Geschichte wiederfindest, biete ich dir an, dass wir gemeinsam Deine Situation besprechen. Wir können Deine Gedanken ordnen, Ziele definieren und mögliche Wege dorthin abstecken.

Schon immer schien ich sämtliche »Voraussetzungen« für eine Laufbahn als funktionierende Alkoholikerin zu erfüllen: Die Gene des Vaters, der Spiegeltrinker war, die physische und psychische Gewalt im Elternhaus, das jahrelange Mobbing, das ich in der Schule und meinem sozialen Umfeld durchlebte.
Mein Selbstwertgefühl litt massiv unter all dem, und meine ersten Kontakte mit Alkohol eröffneten mir eine neue Welt, in der ich so etwas wie Anerkennung fand. Zumindest sollte ich das fortan so deuten – für rund 25 lange Jahre.

Seit dem ersten Glas war der Kontrollverlust mein steter Begleiter, meine Wochenenden widmete ich dem exzessiven Feiern. Auf diese Weise bewegte ich mich in einem Rahmen, in dem mein Trinkverhalten von meinem Umfeld nicht nur akzeptiert, sondern sogar befürwortet und gefördert wurde.

Meine Form des Alkoholismus »funktionierte« für mich, und gleichermaßen funktionierte ich: Ich schloss eine Ausbildung ab, errang sogar den Meistertitel und absolvierte mehrere Zusatzausbildungen. In meinen Anstellungsverhältnissen arbeitete ich mich durch Fleiß und Ehrgeiz zügig nach ganz oben. Mir selbst gegenüber konnte ich so beweisen, dass bei mir alles nach Plan lief.

Meine alkoholbedingten Abstürze empfand ich nie als Teil des Problems; diverse medizinische Diagnosen – von Burnout über Bulimie bis hin zur Borderline-Persönlichkeitsstörung – nahm ich dankend hin aber nicht ernst genug. Zwar ließ ich mich wiederholt auf Therapien ein, erklärte mich aber gerne rasch selbst wieder als geheilt, wenn ich mich wieder dem Leben und dem Feiern widmen wollte.

Abstinente Phasen gab es, doch wurden diese immer kürzer und ich selbst immer nervöser und zwanghafter im Umgang mit Alkohol. Irgendwo zwischen einer Tätigkeit im Außendienst, täglichen Hotelaufenthalten und unzähligen Minibars bin ich dann in die psychische Abhängigkeit abgerutscht. Zu allem Überfluss mietete ich für die Wochenenden ein günstiges Zimmer über einem Gasthof, wo viele nette Menschen wohnten, die an den Abenden Trinkverhalten und Gaststube mit mir teilten. Als ich dieses Umfeld hinter mir ließ, um mit meinem neuen Partner zusammenzuleben, landete ich wiederum unter Gleichgesinnten: Mein Trinkverhalten galt nicht als problematisch. Auch hier war Held, wer »ordentlich was weghauen« konnte.

Mein Blick auf meinen Umgang mit Alkohol änderte sich erst, als ich mit 38 Jahren Mutter wurde. Die Verantwortung für ein Kleinkind ließ weder Raum für Abstürze noch die Folgeerscheinungen wie Kater, Depression und hysterische Wutausbrüche. Es dauerte jedoch noch Mal zwei Jahre, bis ich begriff, dass ich den Alkohol nicht länger in mein Leben integrieren konnte. Ich begriff, dass sich grundlegend etwas verändern musste.

In Eigenregie stolperte ich durch das Internet, las zahlreiche Bücher zum Thema, legte einen Mikroblog an, um mir durch das öffentliche Schreiben über meine Erfahrungen jegliche Hintertür zurück in den Alkoholismus zu verschließen.

Mit meinem Quit-Club bin ich mittlerweile auf verschiedenen sozialen Medien durch einen Blog und hilfreiche Links und Listen vertreten, die Menschen inspirieren sollen, die selbst an einem kritischen Punkt in ihrem Leben stehen.

Ich bin jeden Tag aufs Neue überwältigt von meinen Erfahrungen mit dem abstinenten Leben und begreife die Aufarbeitung und die Reise zu mir selbst dabei als das eigentliche Wesen der Abstinenz.

Es wäre mir eine Ehre, Dich für Deinen Weg zu motivieren und zu unterstützen. Neben meinen eigenen Erfahrungen und Gedanken zum Thema, habe ich als SoberGuide auch Zugriff auf ein Netzwerk aus hilfreichen Links und Ansprechpartnern, die zu Deinen aktuellen Zielen passen könnten. Du erreichst mich jederzeit via Mail oder telefonisch zu meinen Sprechzeiten.

Herausforderungen/Besonderheiten

Ich trage alle Möglichkeiten zusammen, die das Internet bietet, sich aus der Alkoholfalle zu befreien, alle Beratungs- und Informationsangebote zu den Themen Abhängigkeit, Abstinenz und mentale Gesundheit und suche auch für Dich den passenden Blog, Podcast oder Kanal für die richtige Motivation und Identifikation heraus.

Hobbys/Interessen

Musik, Gesang, Achtsamkeit, mentale Gesundheit, Ernährung

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„Wenn ich in den Spiegel schaue, frage ich: "Alles Ok?"“
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