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Mein Leben mit einer abhängigkeitserkrankten Person Ein Beitrag in leichter Sprache

Angela und Katrin sind Sober-Guides

Sober-Guides ist englisch.

Das spricht man so:

Sober-Geids

Es bedeutet:

Diese Menschen sind freiwillige Helfer.

Sie haben früher selbst Drogen genommen.

Jetzt nehmen sie keine Drogen mehr.

Heute helfen sie anderen süchtige Menschen.

Angela und Katrin unterhalten sich.

Zum Thema:

Mit einer sucht-kranken Person zusammen-leben.

Angela sagt:

Wie ist das Zusammen-Leben mit einer sucht-kranken Person?

Wie geht es den Angehörigen?

Angehörige werden auch Co-Abhängige genannt.

Eine Person aus der Familie ist abhängig.

Die Angehörigen machen nichts gegen die Sucht.

Sie leiden darunter.

Dann werden sie als co-abhängig bezeichnet.

Angehörige merken:

Die sucht-kranke Person steht im Mittel-Punkt.

Alles dreht sich um die Sucht.

Aber wie sorgen die Angehörigen für sich selbst?

Angehörige fragen uns oft:

Wie kann ich damit umgehen?

Was kann ich machen?

Was sagst du den Menschen?

Katrin sagt:

Manche Menschen denken erst an andere Menschen.

Aber warum ist das so?

Es gibt viele Gründe.

Zum Beispiel:

  • Es wurde so schon in der Kindheit gelernt.
  • Die Meinungen von anderen ist, erst an andere zu denken.

Die Meinung hab ich übernommen.

Oft will man nicht über sich selbst nachdenken.

Das ist auch leichter.

Es ist leichter:

  • Andere zu beobachten
  • Anderen einen Rat zu geben
  • Andere zu bewerten

Daran müssen wir denken.

Wir müssen wissen:

Warum denken wir erst an andere?

Ich muss wissen:

Warum denke ich erst an Andere.

Ich weiß das?

Dann ist das ok.

Angela sagt:

Ich habe gemerkt:

Ich lerne immer wieder die gleiche Art Menschen kennen.

Ich hatte immer die gleichen Themen.

Und die gleichen Schwierigkeiten.

Dann habe ich überlegt.

Woran liegt das?

Dann fiel es mir ein.

Meine Mutter hatte eine seelische Erkkankung.

Ich musste mich um die Familie kümmern.

Ich habe nicht an mich gedacht.

Katrin sagt:

Es gibt Probleme in Beziehungen.

Die Probleme kommen von mir.

Wir geben dem Partner aber die Schuld.

Aber es ist doch:

  • mein Denken
  • meine Erwartungen an den Partner
  • meine Probleme

Deswegen muss sagen:

  • Mir fehlt etwas in der Beziehung.
  • Ich finde etwas schlecht.
  • Ich muss mich ändern.

Was denkst du darüber?

Schreibe uns gern.

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