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Das Gedankenkarussell Ein Beitrag in Leichter Sprache

Sucht-Kranke Menschen denken immer an ihre Sucht.

Das ist wie in einem Gedanken-Karussell.

Alle Gedanken drehen sich um die Sucht.

Immer wieder gibt es die Gedanken:

Ich muss etwas trinken.

Stopp! Ich kann auch ohne Alkohol.

Die Gedanken drehen sich immer wieder.

Ich habe lange Alkohol getrunken und Drogen genommen.

Immer wenn mein Leben schwer war.

Und ch von meinen Gedanken weg wollte. 

Dann war mir alles egal!

Ich wollte nur weg.

Meine Gedanken kreisen immer um die Sucht.

Ich möchte nicht mehr trinken.

Ich möchte keine Drogen mehr nehmen.

Die Gedanken-Kreise werden dadurch immer größer.

Die Gedanken sind:

  • Ich trinke.
  • Ich trinke nicht.
  • Ich trinke.
  • Ich trinke nicht.

Und immer so weiter.

Die Gedanken machen mich unkonzentriert.

Ich werde schnell müde.

Ich habe schlechte Laune.

Ich werde nervös.

Ich schwitze.

Ich denke:

Halt! Stopp!

Mein Gedanken-Karussell muss anhalten.

Dann erinnere ich mich an einige Tipps.

Diese Tipps haben mir geholfen.

Nicht immer an die Sucht zu denken.

  • Rufe eine Person an.
    Du vertraust der Person.
    Eine Person aus der Selbsthilfe-Gruppe. Oder einen Freund oder Bekannten. Die Telefon-Nummer hast du immer dabei.
  • Lenke dich ab!
    Gehe spazieren oder fahre Fahrrad.
    Geh fotografieren oder lese ein Buch.
  • Trinke etwas.
    Ohne Alkohol.
    Einen Saft oder einen Kaffee mit viel Zucker.
    Das hat mir immer geholfen.
  • Ist heute ein Termin bei einer Selbsthilfe-Gruppe?
    In dieser Gruppe habe ich mich wohl gefühlt.
    Ich hatte gute Gespräche.
    Ich gehe zu diesem Termin.
  • Plane deinen Tag.
    Überlege, was du alles machen kannst.
  • Alkohol trinken!
    Das ist das wichtigste Ziel.
    Alles andere kann warten.
    Denke daran.
  • Melde dich bei einem Sober-Guide.
    Das spricht man so:
    So-ber-geid.
    Das sind ehren-amtliche Helfer.
    Du kannst mit ihnen im Internet schreiben.
    Oder mit ihnen telefonieren.
  • Warum musstest du wieder an deine Sucht denken?
    Versuche die Gefühls-Ausbrüche zu vermeiden.
    Gab es ein Gespräch mit Jemanden?

Denke:

Vielleicht hat der andere auch Recht?

Ich freue mich auf eure Kommentare.

Viele Grüße, euer Andreas

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Sucht im Alter Ein Beitrag in Leichter Sprache

Was ist anders bei einer Sucht im Alter?

Ich war auch sucht-krank.

Ich habe damals noch gearbeitet.

Ich habe nicht gedacht:

Eine Sucht-Erkrankung ist bei älteren Menschen anders.

Die Renter brauchen eine andere Beratung in der Sucht-Selbst-Hilfe.

Menschen gehen in Rente.

Ihr Leben ändert sich.

Sie denken:

Sie werden nicht mehr gebraucht.

Ältere Menschen leben oft allein.
Sie haben keine Familie.

Deshalb trinken sie oft zu viel Alkohol.

Die Menschen müssen sehen:

  • Sie können neue Freunde finden
  • Sie können neue Aufgaben finden.

Viele Menschen denken:

Alte Menschen sind nicht sucht-krank.

Das ist falsch.

Besonders viele alte Menschen sind sucht-krank.

Besonders von:

  • Alkohol
  • Tabletten

Der Alkohol wirkt im Alter anders.

Die sucht-kranken Menschen verändern dann ihr Leben.

  • Sie hören mit ihren Hobbys auf.
  • Sie fallen oft hin.
    Oder haben andere Unfälle.
  • Sie können sich nicht mehr konzentrieren.

Warum werden alte Menschen sucht-krank?

Hier gibt es viele Gründe.

Zum Beispiel:

  • Sie sind einsam.
    Sie fühlen sich nicht mehr gebraucht.
  • Sie waren vielleicht schwer krank.
  • Freunde oder der Partner sind gestorben.
  • Sie nehmen viele Tabletten.
    Dadurch werden sie vielleicht schneller sucht-krank.

Viele Menschen trinken schon vor ihrer Rente.

Zum Beispiel bei einer Feier.

Sie trinken aber nur wenig.

Und nur manchmal.

Im Alter wird das dann häufiger und mehr.

Meine Erfahrungen?

Mein Schwieger-Vater war viele Jahre Alkoholiker.

Er hat schon lange in seinem Leben getrunken.

Das Trinken hat sich aber verändert.

  • Als er gearbeitet hat und seine Frau lebte:

Er hat jeden Tag getrunken.

Aber immer nur etwas.

Anderen Menschen fiel das kaum auf.

  • Er war Rentner und seine Frau ist gestorben:
    Er hat viel mehr getrunken.
    Er konnte es nicht mehr kontrollieren.
    Jeder wusste es.

Wir haben immer gesagt:

Ein Leben geht auch ohne Alkohol.

Er hat uns nicht geglaubt.

Er dachte: 

  • Alkohol gehört zum Leben.
  • Ohne Alkohol ist das Leben schlechter.

Er hatte viele Gründe für den Alkohol.

Zum Beispiel:

  • Beim Karten-Spielen mit seinen Freunden.
    Da musste man Alkohol trinken.
  • Seine Arbeits-Kollegen würden ihn
    nicht mehr besuchen.
    Sie kamen zum Trinken.

Er ist früh gestorben.

Er hat bis zum Tod Alkohol getrunken.

Für die Menschen ändert sich viel.

Wenn sie nicht mehr trinken.

Die älteren Menschen brauchen dabei mehr Hilfe.

Sie müssen lernen:

Nicht mehr zu trinken ist gut.

Es lohnt sich in jedem Alter.

Besonders schwer ist es für ältere Menschen.

Wenn sie allein leben.

Diese Menschen gehen selten zu einer Selbst-Hilfegruppe.

Wenn diese Menschen kommen:

Sind sie bei uns herzlich Willkommen.

Wir müssen die Menschen in unsere Gruppe aufnehmen.

Und uns kümmern.

Ihr könnt mir gerne schreiben.

Ich freue mich auf eure Nachrichten.

Euer Harald

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Über Menschen mit Essstörungen Ein Beitrag in Leichter Sprache

Eine Ess-Störung ist eine Krankheit.

Die Menschen haben einen gestörten Umgang mit Essen.

Und ihr Bild von ihrem Körper ist gestört.

Ess-Störungen machen den Menschen sehr krank.

Durch manche Ess-Störungen können die Menschen auch sterben.

Zum Beispiel:

  • Wenn die Menschen zu wenig essen.
    Bei einer Mager-Sucht.
  • Wenn die Menschen zu viel essen.
    Bei einer Fett-Sucht.

Es gibt viele Gründe für eine Ess-Störung.

Über diese Gründe gibt es einen Film.

Der Film heißt:

Dick, Dicker, Fettes Geld.

Die Menschen sollen miteinander reden.

Über das Thema.

Dafür wurde der Film gemacht.

Vielleicht gibt der Film eine Antwort auf die Frage:

Wie können Menschen ihren Drang loswerden?

Den Drang nach Essen.

Ohne zu Hungern.

Ihr wollt den Film sehen?

Der Film ist im Internet.

Klicke hier:

Film Dick, Dicker, fettes Geld.

Was denkt ihr dazu?

Schreibt mir gern!

Eure Kerstin

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Kerstin über Ess-Störungen Ein Beitrag in Leichter Sprache

Was sind Ess-Störung?

Eine Ess-Störung ist eine Krankheit.

Die Menschen haben einen gestörten Umgang mit Essen.

Und ihr Bild von ihrem Körper ist gestört.

Es gibt 4 Gruppen von Ess-Störungen.

Das sind die Haupt-Gruppen.

Es gibt noch viele mehr.

1. Krankhafte Fett-Sucht

Die Menschen haben starkes Übergewicht.

Das Übergewicht wird mit dem BMI berechnet.

BMI heißt: Body-Maß-Index.

Bei einer krankhaften Fett-Sucht ist der BMI über 30.

Die krankhafte Fett-Sucht ist eine Krankheit!

Den BMI berechnet man mit dem Gewicht und der Größe.

Zum Beispiel:

Karl wiegt 100 kg.

Karl ist 1,85 m groß.

Er hat einen BMI von 29.

Er hat keine krankhafte Fett-Sucht.

Hans wiegt auch 100 kg.

Er ist aber nur 1,70 m groß.

Er hat einen BMI von 34.

Hans hat eine krankhafte Fett-Sucht.

2. Mager-Sucht

Die Mager-Sucht ist eine schwere Störung vom Ess-Verhalten.

Die Personen haben ständig Angst zuzunehmen.

Die Personen sind sehr dünn.

Sie haben Unter-Gewicht.

Die Personen denken aber:

Sie sind dick.

Deshalb essen sie zu wenig oder gar nichts mehr.

3.Ess-Brech-Sucht

Die Menschen wollen dünn sein.

Sie wollen nicht zunehmen.

Die Menschen essen manchmal sehr viel.

Danach brechen sie das Essen wieder aus.

Das heißt:

Sie stecken sich zum Beispiel den Finger in den Mund.

Dann müssen sie sich übergeben.

Manchmal nehmen sie auch Tabletten.

Dann bekommen sie Durchfall.

Das wollen sie haben.

Dann nehmen sie nicht zu.

Manche Menschen machen auch sehr viel Sport.

Auch dann nehmen sie nicht zu.

4.Binge-Eating-Störung

Die Menschen essen manchmal ganz viel.

Sie können nicht aufhören.

Manchmal essen sie, bis sie Schmerzen haben.

Danach fühlen sich die Menschen schlecht.

In den letzten 10 Jahren gibt es immer mehr Menschen mit Magersucht.

Das sind heute 3 mal so viele.

Als vor 10 Jahre.

Sie wollen mehr Infos?

Dann klicken Sie hier:

Zahlen zu Mager-Sucht

Achtung!

Die Internet-Seite ist in schwerer Sprache.

Das Robert-Koch-Institut hat herausgefunden:

In Deutschland sind 20 Millionen Menschen übergewichtigt.

Sie haben einen BMI über 30.

Sie wollen mehr Infos?

Dann klicken Sie hier:

Zahlen zur Fett-Sucht

Achtung!

Die Internet-Seite ist in schwerer Sprache.

Meine eigene Erfahrung

Über das Thema Ess-Störungen redet niemand gern.

Viele Menschen schämen sich.

Zum Beispiel:

Du gehst in einen Hosen-Laden.

Die Verkäuferin sagt:

Für Sie gibt es keine Hosen.

So große Größen haben wir nicht.

Viele Menschen denken:

Dicke Menschen können sich nicht beherrschen.

Sie müssen einfach weniger essen.

Dann haben sie auch keine Probleme.

Aber:

Es gibt viele Gründe für eine Ess-Störung.

Zum Beipspiel denken die Menschen:

  • Sie sind wertlos.
  • Sie müssen perfekt sein
  • Sie brauchen die Kontrolle.
  • Sie haben etwas Schlimmes erlebt.

Es gibt viele Behandlungen.

Bei der krankhaften Fett-Sucht zum Beispiel:

Der Magen wird verkleinert.

Das ist eine Operation.

Ein Teil vom Magen wird rausgeschnitten.

Meine Meinung

Bei jeder Sucht hat die Person einen Druck.

Die Person will den Druck nicht spüren.

Deshalb wird sie süchtig.

Das können alle Süchte sein.

Auch zum Beispiel:

  • Spielen
  • zu viele Dinge Kaufen
  • zu viel Arbeiten

Die Person versucht mit dem Sucht-Mittel alles auszugleichen.

Zum Beispiel:

Es kommt ein Brief vom Amt.

Die Person denkt:

Im Brief stehen schlechte Dinge.

Sie isst etwas.

Oder:

Die Person hat Streit mit dem Partner.

Sie fühlt sich schlecht.

Sie isst etwas.

Welche Lösungen gibt es?

Es gibt viele Ideen.

Die Menschen können:

  • Eine Therapie machen
  • Eine Diät machen
  • Eine Operation machen
  • Und vieles mehr.

Was denke ich?

Jeder Mensch muss seine Lösung finden.

Jeder Mensch muss seine Sucht kennen lernen.

Warum bin ich süchtig?

Wie fühle ich mich?

Woher kommen die Gefühle?

Die Gefühle müssen klar sein.

Die Menschen müssen darüber reden.

Die Gefühle nicht verdrängen.

Keine Angst vor den Gefühlen haben.

Eure Kerstin

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Mein Leben mit einer abhängigkeitserkrankten Person Ein Beitrag in leichter Sprache

Angela und Katrin sind Sober-Guides

Sober-Guides ist englisch.

Das spricht man so:

Sober-Geids

Es bedeutet:

Diese Menschen sind freiwillige Helfer.

Sie haben früher selbst Drogen genommen.

Jetzt nehmen sie keine Drogen mehr.

Heute helfen sie anderen süchtige Menschen.

Angela und Katrin unterhalten sich.

Zum Thema:

Mit einer sucht-kranken Person zusammen-leben.

Angela sagt:

Wie ist das Zusammen-Leben mit einer sucht-kranken Person?

Wie geht es den Angehörigen?

Angehörige werden auch Co-Abhängige genannt.

Eine Person aus der Familie ist abhängig.

Die Angehörigen machen nichts gegen die Sucht.

Sie leiden darunter.

Dann werden sie als co-abhängig bezeichnet.

Angehörige merken:

Die sucht-kranke Person steht im Mittel-Punkt.

Alles dreht sich um die Sucht.

Aber wie sorgen die Angehörigen für sich selbst?

Angehörige fragen uns oft:

Wie kann ich damit umgehen?

Was kann ich machen?

Was sagst du den Menschen?

Katrin sagt:

Manche Menschen denken erst an andere Menschen.

Aber warum ist das so?

Es gibt viele Gründe.

Zum Beispiel:

  • Es wurde so schon in der Kindheit gelernt.
  • Die Meinungen von anderen ist, erst an andere zu denken.

Die Meinung hab ich übernommen.

Oft will man nicht über sich selbst nachdenken.

Das ist auch leichter.

Es ist leichter:

  • Andere zu beobachten
  • Anderen einen Rat zu geben
  • Andere zu bewerten

Daran müssen wir denken.

Wir müssen wissen:

Warum denken wir erst an andere?

Ich muss wissen:

Warum denke ich erst an Andere.

Ich weiß das?

Dann ist das ok.

Angela sagt:

Ich habe gemerkt:

Ich lerne immer wieder die gleiche Art Menschen kennen.

Ich hatte immer die gleichen Themen.

Und die gleichen Schwierigkeiten.

Dann habe ich überlegt.

Woran liegt das?

Dann fiel es mir ein.

Meine Mutter hatte eine seelische Erkkankung.

Ich musste mich um die Familie kümmern.

Ich habe nicht an mich gedacht.

Katrin sagt:

Es gibt Probleme in Beziehungen.

Die Probleme kommen von mir.

Wir geben dem Partner aber die Schuld.

Aber es ist doch:

  • mein Denken
  • meine Erwartungen an den Partner
  • meine Probleme

Deswegen muss sagen:

  • Mir fehlt etwas in der Beziehung.
  • Ich finde etwas schlecht.
  • Ich muss mich ändern.

Was denkst du darüber?

Schreibe uns gern.

Gleich hier in das Feld für Kommentare.

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Das Familien-Mobilé Ein Beitrag in Leichter Sprache

Kennst du ein Mobilé?

Die einzelnen Figuren sind verbunden.

Es bewegen sich alle Figuren.
Wenn sich eins bewegt.

Auch wenn etwas von außen kommt.

Zum Beispiel Luft.

Dann bewegt sich das ganze Mobilé.

In einer Familie gibt es eine sucht-kranke Person.

Dann erinnert mich die Familie oft an ein Mobilé.

Also ein Familien-Mobilé.

Alle Familien-Mitglieder gehören zusammen.

Es ändert sich etwas bei einer Person?

Dann verändert sich alles.

Alle reagieren auf einander.

In einer Familie ist häufiger der Vater sucht-krank.

Die Frauen halten die Familie zusammen.

Sie gleichen die Bewegungen vom Vater aus.

So wirkt die Familie gesund.

Auch in gesunden Familien verändern sich die Personen.

Es versuchen dann alle Personen die Veränderung auszugleichen.

Wie bei einem Mobilé.

In einer gesunden Familie gleichen sich die Veränderungen aus.

Jeder kann sich entwickeln.

Mit einer sucht-krankte Person ist das schwerer.

Das Familien-Mobilé kommt nicht ins Gleichgewicht.

Die Veränderungen sind zu stark.

Die sucht-kranke Person bekommt zu viel Aufmerksamkeit.

Alle anderen Personen können
sich nicht weiter-entwickeln.

Sie achten nur auf die sucht-kranke Person.

Die Kinder in diesen Familien suchen das Glechgewicht.

Sie passen sich an.

Sie wollen:

Alles soll gut sein.

Sie haben oft Schuld-Gefühle.

Oder schämen sich.

Sie laden keine Freunde nach Hause ein.

In der Bibel steht:

Oft bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe.

Aber die Liebe ist die größte von ihnen.

Vielleicht denken Familien zu oft an diesen Spruch.

Und halten das Mobilé im Gleichgewicht.

Ein Familien-Mitglied erkennt die Situation.

Dann beginnt das Mobilé zu schwanken.

Das kann auch gut sein.

Vielleicht merkt die sucht-kranke Person dann:

Etwas ist schlecht.

Ich muss etwas verändern.

So kann das Mobilé neu entstehen.

Du bist in einem kranken Familien-Mobilé?

Ich wünsche dir viel Mut.

Darüber nach zu denken.

Und neue Wege zu gehen.

Sei achtsam.

Und sorge dich auch um dich.

zuleiten und umzusetzen. Seid achtsam und geht sorgsam mit euch um.

Liebe Grüße, euer Gerald

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Ich achte auf mich Ein Beitrag in Leichter Sprache

Ich trinke seit einiger Zeit keinen Alkohol mehr.

Ich leitete lange eine Selbsthilfe-Gruppe.

Die Selbsthilfe ist sehr wichtig.

Für Menschen mit einer Sucht-Erkrankung.

Ich habe lange über mich nachgedacht.

Ich habe viel gelernt.

Ich bin krank, weil:

  • Ich ein falsches Bild von der Welt habe
  • Meine Persönlichkeit krank war.
  • Ich alles richtig machen wollte.
    Für die Menschen um mich herum.

Ich habe 3 Aufgaben gefunden.

An denen musste ich arbeiten.

Nur so konnte ich wieder gesund sein.

Die Aufgaben waren:

  1. Ich dachte: Alle Menschen wollen nur Gutes für mich.
    Das ist falsch.
  2. Ich dachte: Die Umstände müssen sich ändern.
    Dann ist wieder alles gut.
    Das ist falsch.
  3. Ich wollte es allen Menschen recht machen.

Das geht nicht!

Das waren meine 3 großen Aufgaben.

Ich habe dann überlegt:

Was ist am wichtigsten.

Das war:

Kein Alkohol mehr trinken.

Alles andere ist weniger wichtig.

Ich muss mich also immer selbst im Blick haben.

Das ist sehr schwer.

Das zu lernen, dauert sehr lange.

Ich habe mich immer gefragt:

Tut mir das gut?

Ich musste wissen:

Was tut mir gut.

Ich habe gelernt:

Nein zu sagen.

Das ist sehr wichtig.

Ich habe früher sehr oft ja gesagt.

Auch wenn ich nein meinte.

Manchmal sage ich heute immer noch ja.

Auch wenn ich nein meine.

Ich sage den Menschen dann aber:

Ich meine nein.

Ich habe 5 Fragen für mich gefunden.

Diese Fragen gehe ich immer durch.

Wenn ich ein Problem habe.

Die Fragen sind:

  1. Hilft es mir, keinen Alkohol zu trinken?
  2. Bin ich dadurch zufrieden?
  3. Komme ich dadurch in Gefahr Alkohol zu trinken?
  4. Komme ich mit den Folgen meiner Entscheidung klar?
  5. Manche Dinge kann ich nicht ändern.
    Kann ich das aushalten?

Habe ich dafür die Geduld?

Heute sage ich oft Nein.

Für Menschen wirke ich dann arrogant.

Das ist für mich okay. 

Wenn sie so denken.

Ich weiß: ich bin nicht arrogant.

Ich achte nur auf mich selbst.

Ich schütze mich selbst.

Ich habe Bekannte und Freunde dadurch verloren.

Das tut weh.

Aber:

Ich schaue dann auf meine 5 Fragen.

Dann weiß ich:

Es ist richtig so.

Zum Beispiel:

Ein Mensch bittet mich:

Er hat Geburtstag.

Ich soll an der Theke stehen.

Und Bier verteilen.

Ich muss nein sagen.

Unzufriedenheit ist schlecht.

Dann trinke ich vielleicht wieder Alkohol.

Das ist auch eine wichtige Regel.

Heute weiß ich:

Jeder Vorteil hat auch einen Nachteil.

Jeder Nachteil hat einen Vorteil.

Das alles hat mir geholfen.

Bei der Selbsthilfe habe ich viel gelernt.

Ich kann heute sagen:

Ich bin froh Alkoholiker zu sein.

Du hast noch Fragen?

Dann schreibe mir gern!

Liebe Grüße und Allen viel Kraft und Mut, euer Gerald

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Meine Musik-Tipps Ein Beitrag in leichter Sprache

Musiktipps zur Rückfallprophylaxe

Ich habe eine Therapie gemacht.

Dabei hatte ich viel Zeit Musik zu hören.

Ich habe mir bekannte Musik angehört.

Aber auch neue Musik entdeckt.

Es waren auch Lieder in englischer Sprache.

Ich habe mir diese Texte übersetzt.

Ich habe gemerkt:

Die Musik hat viel mit mir zu tun.

Sie bedeutet mir viel.

Musik hat meine Stimmung beeinflusst.

Ich habe hier eine Liste gemacht.

Mit 10 Liedern.

Ich habe mir eine CD mit den Liedern gemacht.

Und im Handy gespeichert.

Die Lieder helfen mir.

Das sind meine Top 10.

Hört gerne rein!

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Sucht-Selbsthilfegruppen während des Corona-Lock-Downs

Ein Beitrag in Leichter Sprache

Zusammen oder allein?

Früher war es bei der Sucht-Selbsthilfe immer so:

  • Gemeinschaft
  • Zusammen sein in der Gruppe
  • Treffen mit Gleichgesinnten
  • Gegenseitig unterstützen und helfen

Das sind die Stärken von der Selbsthilfe.

Aber dann kam Corona.

Darauf war niemand vorbereitet.

Es kam ein Lockdown.

Das spricht man:

Lock-daun.

Das bedeutet:

Alle Menschen müssen zu Hause bleiben.

Andere Menschen durfte man nicht mehr treffen.

Die Selbsthilfe braucht den persönlichen Kontakt.

Auch für mich war die Zeit sehr schwer.

Man wusste nicht:

Wann darf man sich wieder treffen?

Kann man sich überhaupt wieder treffen?

Wir haben einen Weg gefunden.

Heute treffen sich viele Gruppen wieder.

Corona ist immer noch da.

Manches ist wieder erlaubt.

Was hat Corona mit der Selbsthilfe gemacht?

Mit unseren Gruppen?

Diese Fragen habe ich mir gestellt.

Die Guttempler haben in Berlin ungefähr 400 Mitglieder.

Wie ging es den Gruppen während der Corona-Zeit?

Wie haben die Gruppen den Kontakt gehalten?

Ich habe nachgefragt.

Die Antworten geben einen kleinen Einblick.

Einige Gruppen hatten Kontakt über die sozialen Medien.

Soziale Medien sind zum Beispiel WhatsApp.

Das ist ein Programm auf dem Handy.

Dort kann man sich Nachrichten schreiben.

Das haben einige Gruppen gemacht.

Sie haben sich geschrieben.

Viele Menschen konnten das gut.

Andere wollten die Menschen auch sehen.

Ich freue mich auf eure Kommentare.

Viele Grüße, eure Sabine

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In der Freizeit ohne Alkohol

Ein Beitrag in Leichter Sprache

Macht ein Leben ohne Alkohol einsam?

Ein Mensch hatte eine Alkohol-Sucht.

Nun trinkt der Mensch nicht mehr.

Das ist am Anfang sehr schwer.

Der Mensch muss sich erstmal wieder neu finden.

Und mit sich selbst klar-kommen.

Aber auch mit dem Umfeld.

Ich möchte auch ohne Alkohol glücklich sein.

Wie bekomme ich das hin?

Die 1. Möglichkeit ist eine Selbsthilfe-Gruppe.

Die Menschen arbeiten dort an ihrem Selbst-Bewusstsein.

In diesen Gruppen sind die gleichen Menschen.

Mit den gleichen Fragen und Problemen.

Die Gruppe bringt Sicherheit in das Leben der Menschen.

Was mache ich mit dem Rest meiner freien Zeit?

Vielleicht findest du Freunde in der Selbsthilfe-Gruppe.

Zurück in die alte Freundes-Gruppe ist auch schwer.

Denn überall gibt es immer Alkohol.

Zum Beispiel:

  • Nach dem Sport wird oft ein Glas Bier getrunken
  • Nach einer Wanderung geht man oft noch in eine Kneipe
  • Nach einem Motorrad-Ausflug trinkt man auch oft noch etwas.

Natürlich kannst du immer Wasser trinken.

Aber gehörst du dann noch dazu?

Bist du dann eine Spaß-Bremse?

Ich möchte das nicht.

Deshalb habe ich für mich eine neue Aufgabe gefunden.

Ich plane Freizeit-Angebote ohne Alkohol!

Was sind eure Erfahrungen?

Du hast Erfahrungen zum Thema?

Du hast Tipps oder Ideen?

Dann schreib mir. Ich würde mich gern mit euch schreiben.

Viele Grüße Andreas

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